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TŘINECKÉ ŽELEZÁRNY, a.s.

2015 / Třinec / Tschechien

Entstaubung der Kohlenaufladungsstelle und Entstaubung der Kipper 3 und 4 in Třinecké Železárny

Die Gesellschaft CIPRES FILTR BRNO, s.r.o. ist in der Gemeinschaft mit der Brüner Firma TENZA, a.s. unter dem Namen „TENZA – CIPRES“ Hauptlieferant der Projekte „Entstaubung der Kohlenaufladungsstelle“ und „Entstaubung der Kipper 3 und 4“ für den Investor Třinecké Železárny, a.s. geworden. Es handelt sich um bedeutsame Aufträge, die neben weiteren ökologischen Bauten, die vom Auftraggeber realisiert sind, werden bedeutsam am fortsetzenden Trend der Umweltschutzverbesserung und der Modernisierung des Milieus, in dem es industrielle Tätigkeit gibt, beteiligt.

Die Gesamtübersicht über die Technologie der Entstaubung der Kipper und der Beförderung und Verladung des Stahlsatzes.

Beide Projekte im Gesamtwert von fast 100 Mio. Kronen sind ökologische Projekte, deren Hauptziel ist, hygienische Arbeitsbedingungen der Bedienung zu verbessern und die Emissionen der festen verunreinigenden Stoffe, die aus den technologischen Betrieben in die Atmosphäre entweichen, wesentlich einzuschränken. Die Lösung sind ausreichend wirksame Filteranlagen, die bei minimalen Unterbrechungen des Betriebs unter Einhalten aller anderen hygienischen Vorschriften und Sicherheitsvorschriften und technischen Betriebsbedingungen installiert werden.
90 % anerkannte Kosten beider Projekte deckt die Subvention aus dem Operationsfond für Umweltschutz, die restlichen Kosten zahlt der Betreiber aus eigenen Mitteln. Beide Aufträge werden planmäßig bis Februar 2015 fertig sein.

Die Gesamtübersicht über die Technologie der Entstaubung der Kohlenaufladungsstelle

Der Betreff des Auftrags „Entstaubung der Kipper 3 und 4“ ist die Realisierung einer neuen Filtrationstechnologie, die die Form der neuen selbstständigen Filtrationseinheiten für einzelne Arbeitsplätze der Kipper und die Arbeitsplätze der Beförderung und der Verladung des Stahlsatzes hat. Im Fall des Arbeitsplatzes der Kipper ist die Filtrationseinheit auf der neuen Stahlplattform neben der Halle der Kipper platziert. Die Beförderung und Verladung des Stahlsatzes lösen das Verladen des Satzes aus dem Erzlagerplatz auf die Eisenbahnwagen. Die Entstaubung dieses Betriebs sichert die neue Filtrationseinheit, die sich auf der neuen Stahlplattform über den Gleisen befindet.
Der Betreff des Auftrags „Entstaubung der Kohlenaufladungsstelle“ ist der Ausbau der Entstaubungsanlage im Verladungsraum über dem Rost und unter der Decke des Objekts der Verladung, weiter der Ausbau der Absaugung des Fülltrichters der sechs Trommelförderer der Behälter auf die Förderbänder und der Ausbau der Absaugung der Schütttrichter des Förderbands.
Das Ziel beider Bauten ist die Verbesserung der hygienischen Arbeitsbedingungen des Auftraggebers und auch eine erhebliche Einschränkung der Luftverschmutzung durch den Betrieb. Die Entstaubung muss mit der Bedeckung der Staubquellen, bzw. mit einem passenden Platzieren der Saugansätze bei den Staubquellen und mit der Absaugung der Luftmasse mit dem Staubanteil durchgeführt werden.

Zustand vor der Realisierung

Arbeitsplatz der Kipper

Das Gebäude des Kippers Nr. 3 und 4 ist ein Hallengebäude, durch das der technologische Gleisanschluss durchgeht. In der Mitte der Halle ist unter den Gleisen ein Fülltrichter, in den von zwei Seiten die Wagen entladen werden. Aus dem Fülltrichter geht das Konglomerat dann mithilfe der Bänder in den Sortierbetrieb. Die Halle ist jetzt von zwei kürzeren Seiten geöffnet, wo das Gleisanschlussgleis führt. Es ist ein Stahlbau, einen Teil der Wände bildet das Sichtmauerwerk aus Backsteinen, im unteren Teil ist das Mauerwerk durch Holzbrettmantel ersetzt. Die Entstaubung der Kipper wird zurzeit mit einer nicht genügenden Absauganlage gesichert. Die Beladung des Stahlsatzes wird auf die Eisenbahnwagen auf dem Gleis durch den Fülltrichter, der sich auf der Leitungsbrücke befindet, durchgeführt, und zwar ohne Entstaubung. Diese Bereiche werden bei der Wagenentladung, bzw. bei der Wagenbeladung zur Staubquelle, weil der Staub in die Umgebung entweicht.

Der Arbeitsplatz der Kohlenaufladungsstelle

Die Kohle für die Koksherstellung wird in die Kokerei mit den Selbstentladewagen gebracht. Nach der Entladung wird der Koks gelagert, gemahlen, dosiert und mithilfe der Bandförderung in der Betriebszentrale des Kohlendienstes befördert.
Die Kohlenentladung aus den Selbstentladewagen wird in der Kohlenaufladungsstelle durchgeführt. Die Giebelwände des Gebäudes sind für die Durchfahrt der Eisenbahnwagen geöffnet, durch das Objekt durchlaufen zwei durchlaufende Gleisen und die Eisenbahnwagen werden mit der Rangierlock bespannt. Auf jedem Gleis gibt es zwei Entladungsstellen, die mit den Rosten 200 x 200 mm, die sich auf der Ebene des Gleisbereichs befinden, ausgestattet sind.
Die Entladung wird gewöhnlich an einer der zwei Stellen jedes Gleises durchgeführt. Unter dem Gelände sind vier Behälter, jeder hat ein Volumen von zwei Eisenbahnwagen. Alle Behälter sind mit Plattendeckeln und Trommelförderern ausgestattet. Aus der Verladungsstation wird die Kohle in die Objekte mit den bedeckten Kohlenablageplätzen oder ins Objekt des Kohlen-Mühlraums befördert. Zurzeit wird die Kohlenverladung nicht entstaubt.

Limite der Emissionen

Der Betreiber hat sich verpflichtet, dass mit dem Ausbau der neuen Entstaubung zur Senkung des Limits der Emissionen der festen verunreinigenden Stoffe auf folgende Werte kommt:
Die Limite der Emissionen für die Entstaubung der Kohlenaufladungsstelle am Austritt hinter dem Filter – höchstens 10 mg/m3 bei der abzusaugenden Menge der Luftmasse mindestens 22,2 m3ef/s (80 000 m3ef/ Stunde).
Die Limite der Emissionen für die Entstaubung der Kipper am Austritt hinter dem Filter jeder Entstaubungsanlage – höchstens 20 mg/m3, im Jahrdurchschnitt höchstens 10 mg/m3, bei der abzusaugenden Menge der Luftmasse der Entstaubungsanlage der Kipper 3 und 4 mindestens 30,6 m3ef/s (110 000 m3ef/Stunde), bzw. 3,3 m3ef/s (12 000 m3ef/Stunde) bei der Entstaubungsanlage der Beförderung und Beladung des Stahlsatzes.

Umfang der Herstellung

Der ganze Ausbau der Investitionseinheit der Entstaubung der Kipper in Třinecké Železárny im Wert von 47,5 Millionen Kronen besteht nicht nur aus der Entstaubungstechnologie der Kipper 3 und 4, sondern auch aus dem kompletten Bauteil, den Micropiloten, Stahlkonstruktionen über den bestehenden Gleisen, Renovierung des Außenwandmantels des Gebäudes mit den Kippern, Installation des automatischen schnelllaufenden Tors, das der Entstehung des Luftzugseffekts hindert, und Lösung der Beförderung und Beladung des Stahlsatzes einschließlich des weiteren selbstständigen Entstaubungssystems, das auch die Lieferung der Anlage für das automatische Rangieren einschließt.

Das Projekt der Entstaubung der Aufladungsstelle ist mit seinem Wert von 51,3 Millionen Kronen ein Ausbau der Filtrationstechnologie mit der ähnlichen Kapazität wie beim Projekt der Entstaubung der Kipper. Schwieriger ist aber das passende Meistern des Entwurfs der Technologie, denn der abzusaugende Staub explosiv ist und die Innenräume der Absaugrohrleitung und des Textilstofffilters sind als BE3N1 bezeichnet – Räume mit hoher Explosionsgefahr der Brennstäube. Die Klassifikation der gefährlichen Räume nach dem Tschechischen technischen Normensystem EN 60079-10-2 – Zone 20.

Beide Aufträge werden, was die Realisierung betrifft, überdeckt, denn sie müssen dem Auftraggeber im Januar 2015 in den Testbetrieb übergeben werden. Die Folge der Überdeckung der Aufträge sind neben dem erhöhten Druck auf die Baumanager auch der Einfluss auf die Herstellungskapazitäten des Lieferanten der Technologie, der beide Lieferungen der Filteranlage auf die Baustelle mit einem minimalen Zeitabstand liefern muss.

Beschreibung der Filteranlagen

Entstaubung der Kipper

Das Detail der Technologie der Entstaubung der Kipper 3

Der Filter für die Entstaubung der Kipper 3 und 4 ist auf der neuen Stahlplattform neben der Halle der Kipper 3 und 4 in der Höhe ca. 6,5 m platziert. Der Filter ist aus dem Gewebe, es ist ein Unterdruckfilter mit der Gehäuse-Konstruktion und ist an der neuen Stahltragkonstruktion platziert. Der Eintritt der verunreinigten Luftmasse ist im oberen Teil des Gehäuses durchgeführt, der Austritt der gefilterten Luft wird im unteren Teil der „sauberen Seite“ der Filteranlage sein, was die gerichtete Strömung durch die Filteranlage in der Richtung von oben nach unten sichert. Es ist so die Möglichkeit eliminiert, dass die aufgefangene Stäube oben halten, woraus sich ergibt, dass der Betriebsdruckverlust des Filtermediums niedriger sein wird.
Seine Regeneration ist mit dem JET-System – mit dem Luftdruck durchgeführt. Sie wird mit dem Zeitschalter mit der Möglichkeit des Einschaltens nach dem Druckverlust des Filters gesteuert. Der Schütttrichter des Filters ist gemeinsam mit dem Schneckenförderer mit der elektrischen Beheizung ausgestattet und beide Teile werden mit der Mineralwatte isoliert und mit dem Aluminiumblech gedeckt. Die aufgefangenen Stäube werden mit dem Schneckenförderer aus dem Schütttrichter ausgetragen. Als Druckabsperrung wird die pneumatisch zu betätigende Doppelklappe gemeint. Davon werden die aufgefangenen Stäube durch die Rohrrutsche in den Transportbehälter, der sich auf dem Boden befindet, geleitet. Der Transportbehälter wird mit den Lastkraftwagen auf den gesicherten Ablageplatz abgeführt.

Die Beförderung der abzusaugenden Luftmasse wird durch den Radial-Hochdruckventilator gesichert, der federnd gestellt und auf derselben Stahlkonstruktion platziert ist wie der Gewebefilter. Der Ventilator ist unter den schalldichten Wänden mit der inneren Absorption platziert. In der Saugrohrleitung und im Auftrieb sind Dämpfungen, der Start des Ventilators ist mithilfe des Frequenzumrichters gelöst.

Filter: 2x CARM GH 15/4/(9)8/17 ODL Š
Parameter Einheit Wert
Menge der abzusaugenden Luft m3ef/Stunde 110 000
Leistungsaufnahme des Ventilators kW 250
Filtrationsfläche m2 1680
Anzahl der Filtrationselemente St 960 × 1,75 m2
Anzahl der Filtrationskammern St 8
Filtrationsgeschwindigkeit m3/m2/min 1,09
Garantierter aufgefangener Staubgehalt mg/Nm3 1 – 5 max 10
Vorausgesetzte Menge des aufgefangenen Staubs t/h 0,2 – 0,6
Konstruktionstemperatur °C -30 bis +30
Technisches Niveau der angebotenen Technologie nach den Standards BAT

Für die Entstaubung des Fülltrichters, Schütttrichters und der Fülldüse ist so ein Gewebefilter entworfen, der an der neuen Stahlkonstruktion für das Förderband platziert ist. Die Staubquellen sind mit der Rohrleitung mit dem Eintritt in den Filter verbunden. Die gefilterte Luftmasse wird mit Rohrleitung in die Absaugung des Ventilators geleitet, der auf dem Boden neben der Brücke auf Betonfundament platziert ist. Der Austritt der gefilterten Luft ist mit der senkrechten Austrittsrohrleitung, die zur Brücke geankert ist, geleitet und tritt in die freie Luft über der Ebene der Brücke aus.

Die mit dem Filter aufgefangenen Stäube werden aus dem Schütttrichter über die Absperrung auf das bedeckte Förderband geleitet. Der Schütttrichter des Gewebefilters wird mit elektrischer Heizung beheizt und ist mit der Wärmeisolation aus der Mineralwelle, die mit einem Aluminiumblech bedeckt ist, isoliert.

Das Detail der Technologie der Entstaubung der Beförderung und Verladung des Stahlsatzes
Filter: CARM GH 10/2/(7)6/17/ODL; F36 SD
Parameter Einheit Wert
Menge der abzusaugenden Luft m3ef/Stunde 12 000
Leistungsaufnahme des Ventilators kW 22
Filtrationsfläche m2 210
Anzahl der Filtrationselemente St 120 × 1,75 m2
Anzahl der Filtrationskammern St 1
Filtrationsgeschwindigkeit Nm3/m2/min 0.95
Garantierter aufgefangener Staubgehalt mg/Nm3 1 – 5 max 10
Technisches Niveau der angebotenen Technologie nach den Standards BAT
Das Detail der Technologie der Entstaubung der Kohlenaufladungsstelle einschließlich der Leitung der Rohrleitungsstrecken

Entstaubung der Kohlenaufladungsstelle

Der Hauptbestandteil der Entstaubungsanlage ist der Gewebefilter mit dem Ventilator. Diese Anlagen sind an der neuen Stahlkonstruktion hinter dem Gebäude der Kohlenaufladungsstelle über den Gleisen Nr. 1940 und 1921 platziert. Die Platzierung ist so gewählt, damit die Absaugungsrohrleitungsstrecken am kürzesten sind. In der Höhe von 7 Metern über dem Gelände wird eine Stahlbetonbühne für den Zutritt zur Anlage errichtet.
Die Absaugungsstellen sind bedeckt und mit Absaugungsansätzen ausgestattet, die an die Absaugrohrleitung angeschlossen sind und mit Regulationselementen für die Regulation der einzelnen Abzweige ausgestattet sind. Die Rohrleitungsstrecken sind optimal geführt – die möglichst kurze Strecke mit der maximalen Ausnutzung der bestehenden Konstruktionen.

Die Beförderung der abzusaugenden Luftmasse wird durch den Radial-Hochdruckventilator gesichert, der federnd gestellt ist und an derselben Stahlkonstruktion platziert ist wie der Gewebefilter.
Die Austrittsrohrleitung für die Abführung der gefilterten Luftmasse ist an den Auftrieb des Ventilators angeschlossen und mit dem Austrittskopfstück abgesperrt. Für die Senkung der Schalemissionen werden in der Austrittsrohrleitung Schaldämpfungen installiert.

Der Abzug der aufgefangenen Stäube vom Filter ist mit der Rohrrutsche über den Ausschüttungsrost in den Speicher gelöst. Vor der Ausschüttung in den Speicher werden die aufgefangenen Stäube in einen staubfreien Zustand durch die Befeuchtung im Schneckenmischer gebracht.

Der ganze Raum unter dem Schütttrichter der Filteranlage ist mit einem Blech bedeckt, mit der Wärmeisolation versehen und auf die Temperatur +5°C tempiert. Um die Schalverbreitung vom Abzugsventilator zu verhindern, ist eine Lärmschutzwand entworfen.

Filter: 7x CARM GH 15/1/(8)7/17 ODL OSEX 3M 2xŠ 1xRP1 50/20-8
Parameter Einheit Wert
Menge der abzusaugenden Luft m3ef/Stunde 80 000
Leistungsaufnahme des Ventilators kW 160
Filtrationsfläche m2 1286
Anzahl der Filtrationselemente St 735 × 1,75 m2
Anzahl der Filtrationskammern St 7
Filtrationsgeschwindigkeit m3/m2/min 1,03
Garantierter aufgefangener Staubgehalt mg/Nm3 1 – 5 max 10
Konstruktionstemperatur °C -30 bis +30
Technisches Niveau der angebotenen Technologie nach den Standards BAT

Ing. Radek Veselý

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