• Lösung zur Absaugung von Papierschnittresten
  • Abscheidung von Papierschnittresten
  • Implementierung von Ballenpressen und Verdichtungspressen
  • Auslegung der Filtertechnik zur Absaugung von explosionsfähigem Staub in papierverarbeitenden Betrieben
  • Empfohlene Anlagen: CARM GH-ZLD, CUMA D-ST, Rotationsabscheider

Hochwertige Absaugung von Papierstaub und -abfällen

Wir installieren Absauganlagen für Papierabfälle und -staub in Druckereien an Produktionslinien und Maschinen zur Herstellung von Büchern, Zeitschriften, Publikationen und Verpackungen. Die Absaugung sorgt für die Entsorgung von Papierabfällen, die beim Formatieren der Produkte in Form von Verschnitt, Beschnitt, Stanzresten, Konfetti, Papierstreifen oder Endlosbahnen anfallen. Eine hochwertige Absaugung ist aufgrund der großen Menge an Abfallmaterial erforderlich, und in einigen Fällen hängt der Betrieb der Produktionsmaschine oder -linie von einem ausreichenden Unterdruck am Anschlusspunkt ab. Ohne Absaugung wäre der Betrieb der Produktionsmaschine andernfalls nicht möglich.
Staubablagerungen in der Umgebung von Produktionslinien können je nach Art des Staubs bei Aufwirbelung zusammen mit der Luft eine explosionsfähige Atmosphäre bilden, was unbedingt vermieden werden muss.

Verfahren und Auswahl der Anlagen zur Entstaubung von Papierschnittresten

In den meisten Fällen wird die Absaugung fester Partikel in Druckereien als zentrales Absaugsystem gelöst, bei dem mehrere Maschinen an ein einziges Filtersystem angeschlossen sind. Je nach der für die einzelnen Maschinen erforderlichen Absaugleistung werden dann Maschinengruppen gebildet, die über eine zentrale Absaugleitung mit einem vorgeschalteten Rotationsabscheider und einer Filteranlage vom Typ CARM GH-ZLD oder CUMA D-ST verbunden sind. Die einzelnen Holzbearbeitungsmaschinen stellen unterschiedliche Anforderungen an die Absaugluftmenge, die Absauggeschwindigkeit am Anschlussstutzen und den erforderlichen Unterdruck. Die Dimensionierung der Rohrzweige, der Filteranlage und der Ventilatoren entspricht stets dem jeweiligen Druckereibetrieb.
Aufgrund der heterogenen Zusammensetzung des abgesaugten Papierabfalls schalten wir vor der Filteranlage einen Rotationsabscheider ein. Die Aufgabe des Rotationsabscheiders besteht darin, Papierstreifen, -abschnitte und -konfetti vom Papierstaub zu trennen, was auf die unterschiedliche Art der Abfallverarbeitung zurückzuführen ist. Papierstreifen und -abschnitte werden mit Hilfe von Verdichtungs- oder Ballenpressen verarbeitet, die unterhalb des Auslasses des Rotationsabscheiders angeordnet sind. Der Papierstaub wird mit einer Brikettierpresse verarbeitet, die unter der Filteranlage angeordnet ist.
Wir konzipieren die Filteranlage mit einer Regeneration des Filtermediums mittels eines Gegenstroms aus Druckluft, um eine kontinuierliche Absaugleistung zu gewährleisten. Die Abluft der gefilterten Luft kann vollständig in den Innenraum der Produktionshalle zurückgeführt werden, was im Winter zu erheblichen Einsparungen bei den Heizkosten führt.

Absaugung von explosivem Staub aus papierverarbeitenden Betrieben

Papierstaub ist explosionsgefährlich, weshalb wir dies bei der Konstruktion der Absaugtechnik entsprechend berücksichtigen müssen. Die Technik muss mindestens folgende grundlegende Anforderungen erfüllen: In den Absaugrohren muss die Absauggeschwindigkeit mindestens 20 m/s betragen. Die einzelnen Komponenten des Lüftungssystems müssen elektrisch leitend miteinander verbunden sein, damit die statische Elektrizität abgeleitet wird, die bei der Bewegung der Staubpartikel durch die Rohrleitungen entsteht. Die Filtertechnik muss mit Elementen zum Explosionsschutz gegen Druckwellen ausgestattet sein. Der Filter muss mit einer Entlastungsmembran ausgestattet sein, die in einen Sicherheitsbereich mit eingeschränktem Personenverkehr mündet. Die Absaugleitung muss mit einer Sicherheitsrückschlagklappe gesichert sein, die die Ausbreitung einer Druckwelle in die Absaugleitung verhindert. Die Filteranlagen, sei es CARM GH-ZLD oder CUMA D-ST, müssen druckfest und mit einem antistatischen Filtermedium ausgestattet sein. An den Sicherheitsvorrichtungen der Filteranlagen müssen regelmäßige, jährliche Inspektionen durchgeführt werden, um die Sicherheit des Systems zu gewährleisten.

Kosten für den Austausch des Filtermediums

Wir konzipieren und liefern unsere Systeme so, dass unseren Kunden keine hohen Betriebskosten für das Filtersystem entstehen. Sie verwenden glatte Filterschläuche aus mikroporösem Filtergewebe. Die Filterschläuche sind frei von Falten, reißen nicht und sind sehr mechanisch widerstandsfähig. Für Anwendungen in Schweißereien geben wir eine Lebensdauer des Filtermediums von mindestens 20.000 Betriebsstunden an.