• Lösung zur Staubabsaugung bei der Beschichtung mit Kohlenstoff
  • Empfohlene Filteranlagen: CARM GH

Effektive Absaugung beim Beschicken mit Kohle

Beim Umgang mit Kohle treten Staubpartikel aus, die sich ausbreiten und im Umgebungsbereich der Transportwege absetzen. Eine erhöhte Konzentration von Staubpartikeln und vor allem deren Ablagerung im Arbeitsbereich kann zur Entstehung einer explosionsgefährdeten Umgebung führen. Die größten Staubquellen im Kohleversorgungssystem sind vor allem: die Kohleannahme in den Entladegruben, die Schaufelfräsen, die Übergabestellen der Förderbänder in den Übergabestationen und die Befüllung der Bunker an den Kesseln. Die Absaug- und Filteranlage CARM GH hat die Aufgabe, Staub und Feststoffpartikel direkt am Entstehungsort abzusaugen und so deren Ausbreitung und Ablagerung im Umgebungsbereich zu verhindern.

Absaugung der Kohleentladegruben

Im Betrieb von Kohleentladegruben oder Kippvorrichtungen wird die Kohle in unterirdische Vorratsbehälter entladen, von wo aus sie zur weiteren Verarbeitung weitergeleitet wird. Beim Entladen wird die Kohle aus dem Waggon in den Vorratsbehälter geschüttet, wobei es in diesem Moment zu einer starken Staubentwicklung im Bedienungsbereich der Entladegrube kommt. Die von uns realisierten Absaugsysteme sorgen dafür, dass der Staub abgesaugt wird, bevor er in den Arbeitsbereich des Bedienpersonals aufsteigt. Die Absaugvorrichtungen installieren wir im Bereich unterhalb der Bedienungsplattformen. Die Filtersysteme fertigen wir in einer Ausführung für die Absaugung von explosivem Staub. Bei der Planung oder Realisierung eines Absaugsystems für explosionsgefährdeten Staub halten wir mindestens folgende Grundregeln ein: Wir verbinden die Absaugleitungen ordnungsgemäß elektrisch zwischen den einzelnen Komponenten, von der Absaugvorrichtung bis zur Filteranlage. Die gesamte Anlage wird ordnungsgemäß geerdet. Die Filteranlage CARM GH statten wir mit Überdruckmembranen aus, deren Ableitung in einen sicheren Bereich erfolgt. Das Filtergehäuse fertigen wir in druckfester Ausführung, das Filtermedium liefern wir antistatisch. In der Absaugleitung installieren wir Rückschlagklappen, um die Ausbreitung einer Rückströmungswelle in die Ansaugleitung zu verhindern, und halten die Strömungsgeschwindigkeit in der Absaugleitung über 20 m/s.

Absaugung von Kohlenstaub

Bei Anwendungen zur Absaugung von Kohlenstaub ist die Regelung der Absaugleistung aufgrund der erforderlichen Mindestgeschwindigkeit in der Absaugleitung weitgehend eingeschränkt. Die Steuerung der Absaugzweige wird erfolgreich in Kohleumschlagstationen eingesetzt, wo es mehrere Varianten und Kombinationen von Förderwegen gibt. Für diese Anwendungen wird eine zentrale Absauganlage installiert, und je nach Betriebszustand der Förderwege schaltet das System automatisch die Klappen zu den Staubquellen um. Das Filtersystem schaltet sich automatisch in Abhängigkeit vom Förderbandbetrieb ein und aus.

Entstaubung von Koksstaub

Beim Sortieren und Umschlagen von Koks entweichen Staubpartikel, die sich im umliegenden Produktionsbereich und entlang der Transportwege ausbreiten und dort ablagern. Die größten Staubquellen in Koks-Sortieranlagen sind vor allem Koksbrecher und -sortierer, die Übergabestellen der Förderbänder in den Übergabestationen sowie das Befüllen von Waggons. Die Absaug- und Filteranlagen haben die Aufgabe, den Staub direkt an der Entstehungsstelle abzusaugen und so dessen Ausbreitung und Ablagerung in der Umgebung zu verhindern.

Absaugtechnik für die Koksortierung

Koksstaub unterscheidet sich von Kohlenstaub dadurch, dass er nicht explosiv ist und die Absaugleitungen sowie die Komponenten des Lüftungssystems wesentlich stärker abträgt. Die häufigsten Anwendungsbereiche für CARM GH-Filteranlagen in Kokereien sind Grob- und Feinsortieranlagen für Koks. Im Rahmen des technologischen Prozesses saugen wir Staub aus Brechern, Sortieranlagen und Materialwegen wie Übergaben von Bandförderern, Elevatoren und der Materialbefüllung in Waggons ab. In den meisten Fällen verbinden wir die einzelnen Staubquellen über Absaugleitungen und saugen den Staub mit Hilfe einer gemeinsamen Filteranlage ab. Koksstaub ist sehr abrasiv, weshalb wir die Rohrleitungen unter Verwendung von Rohrbauteilen der Gruppe SK III – dickwandige, geschweißte Rohre – ausführen. Rohrkomponenten wie Bögen, Klappen und Abzweigungen sind den abrasiven Einwirkungen des abgesaugten Staubs ausgesetzt. Die Filteranlage CARM GH statten wir mit einer Wärmedämmung des Filtergehäuses und einer Beheizung der Filterausläufe aus. Die aus dem Absaugsystem austretenden Staubrückstände leiten wir in der Regel zur weiteren technologischen Aufbereitung in die Staubbehälter zurück.

Intelligente Steuerung des Absaugsystems

Die Steuerung der Absaugzweige wird erfolgreich eingesetzt, um die Absaugleistung je nach aktuellem Produktionsprogramm zwischen den einzelnen Sortierern umzuschalten. In den Umfüllstationen, in denen es mehrere Varianten und Kombinationen von Förderwegen gibt, ist eine zentrale Absauganlage installiert, und je nach Betriebszustand der Förderwege schaltet das System automatisch die Klappen zu den Staubquellen um. Das Filtersystem schaltet sich in Abhängigkeit vom Bandtransport automatisch ein und aus.

Kosten für den Austausch des Filtermediums

Wir konzipieren und liefern unsere Systeme so, dass unseren Kunden keine hohen Betriebskosten für das Filtersystem entstehen. Sie verwenden glatte Filterschläuche aus mikroporösem Filtergewebe. Die Filterschläuche enthalten keine Verstärkungen, reißen nicht und sind sehr mechanisch widerstandsfähig. Für Anwendungen zur Entstaubung von Koksstaub geben wir eine Lebensdauer des Filtermediums von mindestens 20.000 Betriebsstunden an.